Stoneman Trail

Die zweite Mountainbike Tour des Jahres führte uns in die Sextener Dolomiten wo wir uns der Herausforderung Stonemantrail stellten.

Die 110 km und 4.100 HM werden durch Steinmännchen markiert, sodass man ohne Karte fahren kann. Am Ende gibt es eine Trophäe, die wir uns natürlich abholen wollten.

Christian, Peter, Thomas und Luigi starteten in dieses Abenteuer.

Am ersten Tag ging es von Sexten noch gemütlich nach Toblach und zur Sylvester-Alm. Der leichte Regen hat uns nichts ausgemacht. Die wärmende Suppe hat uns auf den Boden der Realität zurückgeholt. Ein Frankfurter für drei Suppen und 10 Sternennudeln pro Suppe war schon recht cool, dass die Suppe selbst nach heißem Wasser mit Schnittlauch schmeckte sorgte dafür, dass unsere Kraftreserven nicht unbedingt aufgeladen wurden.
Danach ging`s dann zur Sache. Die Auffahrt auf den Marchkinkele gehört wohl zum Schönsten was wir je gefahren sind. Leider hat das Wetter nicht ganz mitgespielt so konnten wir teilweise nur erahnen welche Rundblicke sich auftun würden. Die Abfahrt war trailig und so waren wir dann doch froh im wunderbaren Hotel in Sillian anzukommen. Die Gastfreundschaft der Besitzer war außergewöhnlich, die Zimmer eine Sensation, die Saunalandschaft entspannend und das Abendessen eine Wucht.
Zur Website des Hotel Perfler.

Am zweiten Tag meinte es das Wetter schon besser mit uns. Die Auffahrt auf die Sillianer Hütte gehört wohl zu den steilsten Auffahrten die wir je gefahren sind. Oben auf über 2.400 Meter war das Mittagessen dann kein Vergleich zum Vortag.
Ab der Sillianer Hütte geht es aber erst so richtig los – es wartet die Demutpassage. Und der Name ist Programm. Lange Schiebepassagen wechseln sich mit kurzen fahrbaren Passagen ab.
Der Downhill verlangt dann noch die letzten Kraftreserven. Für die knapp 30 km waren wir den ganzen Tag am Weg.
Der Abend im Hotel la Torre in Padola entschädigte uns für die Mühen des Tages. Wieder ein perfektes Hotel mit wunderbarem Wellnessbereich und gutem Abendmenü.
Zur Website des Hotel la Torre in Padola.

Der dritte und letzte Tag war am Papier leicht zu bewältigen. Doch auch dieser hatte es noch in sich. Die Anstiege waren knackig, der blockige Untergrund verlangte doch nochmals alles ab was wir zu bieten hatten.

Alles in allem war die Tour gewaltig. Es ist immer ein wunderbares Erlebnis wenn man mehrere Tage mit Rucksack am Weg ist. Der Teamgeist ist spürbar, auch wenn die abendlichen Watterwatschen für Peter und Christian nicht leicht zu ertragen waren – am nächsten Tag zeigten sie Thomas und Luigi dann die Grenzen schon wieder auf.