8 Pässe in drei Tagen in den Dolomiten

Nach zahlreichen Marathons und Mountainbike-Touren fahren jetzt auch alle Rennrad. Und was liegt da näher als in die Dolomiten zu fahren und dort ein paar legendäre Pässe zu erklimmen. Bei in Summe gutem Wetter starteten wir am Freitag zu viert, waren am Samstag dann schon zu sechst um am Sonntag in kompletter Clubanzahl die letzten beiden Pässe in Angriff zu nehmen.

Dabei lernten wir nicht nur, dass Miele kein Apfel ist sondern entweder Honig, eine Waschmaschine oder ein Wäschetrockner und dass die Italiener beim Wort “Apfelschorle” der Meinung sind, dass das Danke heißt – aber das verstehen nur Insider!

1. Tag: Sellaronda
Nach Ankunft in Arabba, unserem Ausgangsort für die drei Tage, begannen wir bei herrlichem Wetter gleich mit der Sellaronda. Eigentlich waren wir glücklich, dass wir heil in Arabba angekommen waren, denn unser Autofahrer Thomas hatte bei der Anfahrt auf Arabba bereits einen Lachflash und konnte das Auto kaum noch steuern.
Dann ging`s Schlag auf Schlag – Passo Pordoi – Sellajoch – Grödnerjoch – Passo Campolongo – in drei Stunden war schon alles vorbei.
Für Peter und Rainer zu wenig, die erklommen gleich noch den Falzarego damit es sich rentiert. Thomas und Luigi zogen den Wellnessbereich des Hotels vor und entspannten sich dort um am Abend auch noch für die restlichen Disziplinen fit zu sein.

2. Tag: Passo Giau und Passo Falzarego
Am Abend sind dann noch Manni und Andi zu uns gestoßen und so starteten wir am Samstag zu den zwei Pässen Giau und Falzarego. Das Wetter hatte sich etwas eingetrübt was aber der Stimmung keinen Abbruch getan hat.
Die Auffahrt zum Passo Giau hat da schon eher zu langen Gesichtern geführt -die knapp 900 HM sind recht zach zum fahren. Der Passo Falzarego war da schon deutlich leichter zu erklimmen – Thomas unser “Unter-10 %-Steigungs-Mann” zog den gesamten Tross schnell und zielgerichtet nach oben.
Und wie schon am Vortag – Wellness – Essen – Karten – die Noggel schmerzen noch heute.

3. Tag: Passo Fedaia und Passo Pordoi
Der dritte Tag begann – nachdem Christian noch Samstag Abend nach kam – mit etwas Verspätung nach einer sehr regnerischen Nacht. Wir begannen mit dem Passo Fedaia, bei dem es nicht wundert, dass nicht allzu viele von Süden diesen in Angriff nehmen. Durchschnittssteigung größtenteils über 12 % bis zu 15 % und das über 1.000 HM. Aber wir sind alle hinaufgekommen. Da hat sich der Passo Pordoi – dieses Mal von der anderen Seite – richtig leicht angefühlt.

Das Wochenende war sicherlich wieder ein Highlight der Clubgeschichte und wir gehen davon aus, dass wir noch zahlreiche andere Pässe in den Alpen in den nächsten Jahren bezwingen werden. Wir freuen uns schon drauf!