Gardabike 2014

So früh wie heuer waren wir noch nie am Gardasee unterwegs. Vom 23. bis zum 25. Mai starteten Manni, Thomas und Luigi an den Lago die Garda. Durch den harten Winter in Italien waren die Gipfel noch schneebedeckt.

Am ersten Tag starteten wir die Monte Casale Tour. Von Torbole über Arco zum Passo San Giovanni fährt sich alles noch auf Asphalt, dann geht`s ab auf groben Untergrund. Steinig, mit feuchtem Laub bedeckt waren die Höhenmeter ziemlich hart zu machen. Die Vorfreude auf den anscheinend schönsten Aussichtsberg im Sarcetal wurde durch dichten Nebel etwas getrübt. Die Abfahrt ins Sarcetal war herrlich, unten kam die Sonne durch und so radelten wir gemütlich mit drei Zwischensationen wieder zurück ins Hotel.
70 km und über 2.000 HM war für den ersten Tag genug.

Am zweiten Tag ging es über Mori auf der Hinterseite des Monte Baldo Massives hinauf zum Rifugion Graziani. Die Überschreitung des Monte Altissimo mussten wir leider auf Grund der Schneelage abblasen, dafür fuhren wir eine Alternative zum berühmten Corno della Paura. 80 km und fast 2.400 HM war auch keine leichte Übung.

Am Sonntag musst noch mal die Ponale her. Am Ledrosee angekommen fuhren wir hinauf zum Rifugio Nino Pernici mit seinem herrlichen Ausblick. Die Abfahrt am sehr steilen Single Trail hat es in sich. Die 53 km und wieder knapp 2.000 HM rundeten die drei Tage ab.