Tourenwiederholung von 2014 zu Ehren von Andi

Zu Ehren von Andi, der letztes Jahr um diese Zeit leider seinen schweren Unfall hatte, sind wir die gleichen Touren heuer noch einmal gefahren und es hat sich bezahlt gemacht.

Und endlich waren wir auch wieder zu viert, sodass wir am Abend richtig Watten konnten. Leider wurden Andi und Luigi dabei vom Pech verfolgt und trotz herausragender wattertechnischer Leistungen nicht belohnt sondern mit geschätzten 20 Noggeln abgestraft.

Aber was soll`s, der Spaß dabei hat uns für viel Schmach entlohnt.

“Auf Wiederschauen!” – nächstes Jahr kommen wir wieder!

1. Tag: Monte Casale
Mit knapp über 2.000 hm und 73 km war es eine fast tagesfüllende Tour. Kurz vor dem Gipfel hat uns wieder wie letztes Jahr ein eher schlechtes Wetter ereilt, sodass uns im ersten Schritt der vermeintlich schönste Ausblicksgipfel des gesamten Sarcatales wieder verwehrt wurde.

Nach hervorragenden Barillasauce-Nudeln im Rifugio war uns die Sonne doch noch holde und wir konnten den wirklich beeindruckenden Ausblick von einer knapp 1.600 Meter hohen Felswand noch genießen – echt cool.

2. Tag: Überschreitung Monte Altissimo
Letztes Jahr noch wegen Schnee am Gipfel versagt, ist uns die Überschreitung heuer gelungen. Nach 1.600 hm auf Asphalt konnten wir heuer die berüchtigten letzten Kehren (ca. 430 hm) in Angriff nehmen und schlussendlich im Rifugio Altissimo unser wohlverdientes Bier trinken.

An dem Tag verwehrte uns leider der Nebel den Rundblick über den Gardasee. Also wird uns nichts anderes übrig bleiben als irgendwann einen neuerlichen Versuch zu starten!

3. Tag: Rifugio Nino Pernici
Der dritte Tag wurde fast durch Regen versaut, aber hart wie wir sind, haben wir die letzte Etappe auch noch durchgezogen und sind über unsere geliebte Ponale-Straße und den Ledrosee hinauf bis zum Rifugio Nino Pernici gefahren.

Der Downhill war dann unsere Probe ob das Techniktraining was gebracht hat – und siehe da, trotz widrigen Bedingungen sind wir ohne abzusteigen alles hintergekommen.